Hundekot am Schuh: neue Formen der Überwachung

Februar 5, 2008

Einem Zeitungsbericht zufolge hat die Stuttgarter Volksbank mit Hilfe von Videoüberwachung eine Kundin ausfindig gemacht, deren Tochter auf dem Fußboden der Bank Schmutz hinterlassen hatte.

Laut der „Stuttgarter Zeitung“ (Dienstagsausgabe) hatte die Bank dann Namen und Adresse der Kundin mit Hilfe der Videoüberwachung herausgefunden und der Kundin eine Rechnung für Reinigungskosten geschickt.

Die interessantere Frage ist nun, wie genau die Zuordnung zwischen Videomaterial und Kundendaten geschehen ist. Nach unserem Verständnis sind hier entweder die Daten eines Geldautomaten verwendet worden oder die Bank speichert alle Handlungen von Kunden (z.B. Überweisung abgeben oder Beratergespräch) mit exakten Zeitangaben. Eine Alternative, wenngleich unwahrscheinlich, wäre eine automatische elektronische Bildauswertung mittels Abgleich mit der eigenen Kundendatenbank (z.B. Foto aus Personalausweis) oder auch die zufälligere Variante des persönlichen Kennens.

(via: www.swr.de)

Update: Heise hat die Lösung (Link).

Über den Transaktionsvorgang am Geldautomat ermittelte die Bank dann den Namen und die Adresse der Kundin.

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